Im
April 1997 wurde die Park-Klinik Weißensee als erster privater Krankenhausneubau
im Ostteil Berlins eröffnet. Da der Berliner Bezirk Weißensee
ehemals als Gartenstadt konzipiert wurde, ist die Klinik von viel Grün
und auch anspruchsvoller historischer Architektur umgeben. Entsprechend
anspruchsvoll wurde sowohl die Architektur des neuen Krankenhausgebäudes
als auch die Innenraumgestaltung geplant.
Der Einsatz von ausgewählten
Materialien und die künstlerische Gestaltung der Innenräume im
Rahmen eines Studienprojektes mit jungen Künstlern der Kunsthochschule
Weißensee, verlangte nach gärtnerischer Gestaltungskunst in
den Außenanlagen. Vorhanden war bereits ein Areal mit schönen
alten Bäumen. Durch dieses Areal wurde ein Rundweg gelegt und ein
Park geplant, in dem sich gärtnerische und künstlerische Gestaltung
mit einem Therapiekonzept verbinden sollten.
Nach und nach wurden Attraktionen
wie Klangsteine, ein Heilkräuterbeet, Therapiewege, ein Labyrinth,
Duftdolden und ein Heckentheater Bestandteil des Parks. All diese Installationen
laden ein, entdeckt und erfahren zu werden. Sie sprechen die unterschiedlichen
menschlichen Sinne an, schulen das Gleichgewicht, die Orientierung, das
Gehör und sind gleichzeitig Begegnungsstätte und Rückzugsmöglichkeit
für Patienten, Besucher und Gäste.
Das Projekt „Park der Sinne“
wird über Sponsorengelder finanziert und nach und nach um weitere
Attraktionen erweitert, die sich größtenteils bereits in Planung
befinden und gemeinsam mit den jeweiligen Künstlern realisiert werden.